Gemeinsame Jugenddeutsche in Ribnitz

Vom 19. bis 27. Juli findet in diesem Jahr die gemeinsame Deutsche Jugend- und Jüngstenmeisterschaft statt. Unter den fast 1000 Nachwuchsseglern befinden sich auch 5 Teilnehmer vom SCC. Im Opti segelt Leonard Alberty im Feld der 202 Teilnehmer. Julius Alberty und Philipp Menke treten gegen 35 weitere Europes an. Und Hannah und Maren Thiel segeln mit unserem Clubpiraten im Feld der 35 Piraten mit. Für alle Interessierte gibt es hier die offizielle Homepage der Veranstaltung.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei diesem besonderen Event, das es in der Konstellation nur alle 4 Jahre gibt.

Optis legen tollen Saisonstart hin, Leonard Alberty fährt zur WMA/EMA

Bei der Ranglistenregatta am Banter See haben sowohl Sophie Menke als auch Leonard Alberty jeweils den zweiten Platz belegt. Mit der Serie 4,1,1,6 lag Sophie am Ende lediglich einen Punkt hinter dem Gesamtsieger in der Gruppe B. Auch Leonard konnte sich über den zweiten Rang im Feld von 30 Seglern freuen, bedeutet dies doch die Qualifikation für die in zwei Wochen stattfindende WMA/EMA-Ausscheidung in Warnemünde. Wir wünschen dabei viel Spaß und erfolgreiche Wettfahrten.

SCC Jugend auf den Regattabahnen 2012

Die Jugendlichen des SCC haben den Verein in den Klassen 420er, Pirat und Optimist auf den nationalen und internationalen Regattabahnen auch in 2012 wieder engagiert und erfolgreich vertreten. Neben den Teilnahmen an den internationalen Deutschen, Schweizer und Holländischen Meisterschaften sind besonders die Gewinne von einigen Ranglistenregatten zu erwähnen. In die Siegerlisten konnten sich eintragen:

Sophie Menke mit den Siegen beim Ritz-Carlton Pokal in Wolfsburg und der Fettmarktregatta in Warendorf bei den Optis B

Julius Alberty mit dem Sieg beim Haubentaucher am Dümmer bei den Optis A

Philipp Menke mit dem Sieg beim Goldenen Opti in Steinhude bei den Optis A

Hier alle Regattateilnahmen inkl. Ergebnisverlinkung

Auch für 2013 wünschen wir wieder viel Spaß und Erfolg!!

 

Opti-B-Cubmeisterschaft

Nachdem am Samstag leider kein Wind zum Regattasegeln war, wurden wir am Sonntag mit besten Segelbedingungen entschädigt. Bei 2 bis 3 Windstärken aus Ost und Sonnenschein konnten vier reguläre Wettfahrten ausgesegelt werden. Die 6 Teilnehmer kämpften fair um Ihre Platzierungen. Unbeabsichtigte Tonnenberührungen und Wegerechtssituationen wurden intern auf dem Wasser geregelt. Für das leibliche Wohl in der Mittagspause hatte Christoph Peylo gesorgt. Am Ende gewann Sophie die Regattaserie souverän. Auf den weiteren Rängen ging es dafür ziemlich eng zu. Hier die Gesamtwertung:

1. Platz Sophie Menke 3 Punkte
2. Platz Sophia Sandscheper 7 Punkte
3. Platz Lars Spitczok von Brisinski 8 Punkte
4. Platz Tim Kruber 10 Punkte
5. Platz Marie Sandscheper 15 Punkte
6. Platz Berit Peylo 16 Punkte

 

 

Auf Störtebeckers Spuren

oder die inoffizielle Hochseemeisterschaft der Optimisten

Freitag, der 29.06.2012

Nachdem wir 2011 witterungsbedingt den Weg über die Nordsee nach Helgoland nicht antreten konnten, nahmen wir in diesem Jahr noch einmal einen Anlauf. Und als ob der Wettergott noch ein schlechtes Gewissen hatte, sollten wir von Sonne und Wind dieses mal verwöhnt werden. Da am Freitagabend die Boote bereits auf das Frachtschiff Helgoland verschifft wurden, hatten wir noch einen geruhsamen Abend in Cuxhaven.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ausgiebiger Spaziergang zur Kugelbake und vorbei am Kurhaus, welches uns 2011 als Notauffanglager gedient hat, sorgten für den richtigen Appetit. Bei einem zünftigen Fischmenue stärkten wir uns für die folgenden 4 Tage.

 

Samstag, der 30.06.2012

Am nächsten Morgen ging es zum Bäderschiff Atlantis.

In der Warteschlange vor dem Schiff standen schon einige niedersächsische Optisegler, die uns mit großem Hallo begrüßten. Von dem Moment an mussten wir uns auch nicht mehr um unsere Kinder kümmern. Langeweile kam nie auf. Besonders schön war zu beobachten, dass Groß und Klein von 16 bis 8 Jahren miteinander bestens klar kamen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Überfahrt war für meine Begriffe etwas zu langweilig. Die Sonne schien, die See war ruhig und die Beutel blieben unberührt. Kurz vor Helgoland überholten wir dann das Frachtschiff mit den Optis, die somit kurz nach uns ankamen. Natürlich gab es das traditionelle Ausbooten mit den typischen Helgoländer Börtebooten.

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir den Anhänger mit den Optis und unsere Habseligkeiten wieder in Empfang genommen hatten, wurde direkt an der Promenade die Zeltstadt der Optigemeinde aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Zelt nutzen wir lediglich zum Schlafen und als Lagerstätte, da sowohl Frühstück als auch Abendessen durch den Veranstalter organisiert und von uns vorab gebucht war. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten und die Boote aufgebaut waren, verließen auch schon die Tagesgäste gegen 16.00 Uhr die Insel. Dies ist der Moment, ab dem auf Helgoland die Ruhe einkehrt und man die Insel richtig genießen kann.

 

Sonntag, der 01.07.2012

7.00 Uhr aufstehen, anschließend gemeinsames Frühstück.

Bei der Steuermannsbesprechung wird den Seglern noch einmal klar gemacht, dass wir uns auf offener See befinden und Sicherheit das oberste Gebot ist. Jeder Segler hat einen personifizierten Teilnehmerausweis, der vor dem Auslaufen zur Wettfahrt im Regattabüro abzugeben ist und nach dem Segeln persönlich wieder abzuholen ist. Es sind genügend Motorboote vor Ort, um die Segler auf dem Wasser zu betreuen und im Bedarsfall wieder in den Hafen zu begleiten.

Um 10.00 Uhr erfolgt der Start zur ersten Wettfahrt. Bei 3-4 Windstärken wird zwischen Helgoland und der Nachbarinsel Düne gesegelt. Die Luvtonne liegt sehr zuschauerfreundlich direkt vor einer Kaibefestigung unweit unseres Zeltplatzes. Bei dem obligatorischen Opti-Watching durchs Fernglas entdecke ich dann auch die uns bereits angekündigten neugierigen Seehunde, die das Regattafeld bevölkern. Bei der Steuermannsbesprechung wurde aber bereits klar gemacht, dass ein Robbenprotest wegen angeblicher Behinderung nicht angenommen wird.

 

Bei besten Segelbedingungen wurden drei Läufe gesegelt, die durch Winddreher, Landabdeckung am Luvfass (der genauer Beobachter kann sich bei dem Bild oben schon etwas darunter vorstellen) und Gezeitenstrom sehr anspruchsvoll waren.

Da die Teilnehmerausweise nicht nur zur Kontrolle genutzt wurden, sondern auch den Optiseglern die Nutzung des Fahrstuhl vom Unter- zum Oberland und den freien Eintritt zum Hallenbad garantierten, war der restliche Tag nach der obligatorischen Nachbesprechung mit der Kadertrainerin Claudi auch schon gerettet.

Ach ja, es war ja auch der Tag des EM-Endspiels. Das interessierte die Kinder weniger, da sie ihr eigenes Fußballturnier gegenüber von unserem Zeltplatz direkt neben der hiesigen Gastronomie ausspielten.

 

 

Montag, der 02.07.2012

Wind aus Südwest mit 4 Beaufort, im Tagesverlauf nachlassend angekündigt. Sonnenschein und beste Stimmung.

Der erste Lauf verlief ohne Besonderheiten und war nach knapp einer Stunde beendet. Der nachlassende Wind und die stärker einsetzende Strömung sorgten dann aber für ein besonderes Erlebnis. Die ersten Drei der A-Gruppe schafften es noch so gerade um die Luvtonne und rauschten mit ablaufenden Wasser wieder zum Leefass. Der Rest des Feldes kreuzte eine geschlagene halbe Stunde vor dem Luvfass auf und ab und wurden ein ums andere Mal wieder soweit nach Lee abgetrieben, dass die Tonnenrundung nicht klappen wollte. Schließlich hatte auch die Wettfahrtleitung ein Einsehen und schoss die Wettfahrt ab.

Anschließend hieß es schon wieder Boote verpacken, da der erste Frachter bereits am Nachmittag nach Cuxhaven zurück fuhr.

Abends fand dann in der Nordseehalle die Siegerehrung statt, bei der wir Niedersachsen mit jeweils zwei Segler in der A und B Wertung auf dem Treppchen hervorragend platziert waren.

 

 

 

Dienstag, der 03.07.2012

Der Tag der Abreise. Die Zeit verging bisher wie im Flug, aber wir sollten noch einmal einen besonderen Tag erleben. Die wenigsten Helgolandbesucher kommen auf die Idee, auch die Nachbarinsel Düne zu besuchen. Man muss ja einmal um die Hauptinsel rennen und in der kurzen Zeit noch shoppen gehen. Dies hatten wir aber schon drei Tage machen dürfen, so dass die Entscheidung zur Überfahrt schnell getroffen war und wir überraschenderweise von 17 niedersächsischen Nachwuchsseglern begleitet wurden. Das Muschelsuchen, das Bad in der frischen Nordsee mit Blickkontakt zu den Robben und die ausgiebige Inselumwanderung bei herrlichstem Wetter war eine willkommene Abwechslung zu den zwei Regattatagen.

 

Um 15.00 Uhr hieß es dann wieder an Bord gehen und den Weg Richtung Heimat antreten.

Das Dankeschön an alle Organisatoren, Helfer und Sponsoren verbinden wir mit dem festen Entschluss, auch in 2013 wieder dabei zu sein.

Top Regattaergebnisse der SCC-Jugend

Nachdem die erste Saisonhälfte beendet ist und die Sommerferien mit den Meisterschaften anstehen, kann man schon einmal eine kleine Zwischenbilanz ziehen.

Bei den Optisegler haben sich mit Julius Alberty, Leonard Alberty und Philipp Menke alle drei A-Segler aus unserem Verein für die IDJüM am Wolziger See qualifiziert. Weitere Dümmersegler werden leider nicht dabei sein, umso höher ist die Leistung einzustufen. Im Gegensatz zu den Meisterschaften in anderen Bootsklassen ist die Qualifikationshürde bei den Optis besonders hoch. Mit je einer gewonnenen A-Ranglistenregatta am Dümmer bzw. Steinhuder Meer haben Julius und Philipp ihre Leistungssteigerung dokumentiert.

Auch bei den B-Seglern tut sich einiges. Neben Sophie Menke, die am Allersee die Ranglistenregatta um den Ritz-Carlton Pokal souverän gewinnen konnte, sind mit Lars Spitzcok von Brisinski , Tim Kruber, Marie Sandscheeper, Sophia Sandscheeper und Berit Peylo weitere Optisegler auf den Regattabahnen unterwegs. Im Frühjahr am Zwischenahner Meer waren insgesamt 9 SCC-Segler dabei, was Vereinsrekord bedeutete.

Bei der Vereinswertung der Haubentaucherregatta konnte der SCC, wie in den beiden Vorjahren, wieder den dritten Platz belegen. Dies ist besonders beachtlich, da mit Amir Dhiman-Heinisch der bisher beste Optisgeler unseres Vereins inzwischen in die Nachfolgeklasse 420er umgestiegen ist. Wir wünschen ihm dort viel Erfolg.

Sehr erfreulich ist auch der Regattaeinstieg von Hannah und Maren Thiel in der Piratenklasse. Beim Osterhasencup wurden sie auf Anhieb niedersächsische Jugendmeister. Die Teilnahme am Ostertraining hat sich also sofort positiv bemerkbar gemacht.

Dies ist nur ein kurzer Überblick, alle Ergebnisse findet Ihr unter http://www.segler-club-clarholz.de/jugend-2/regattaaktivitaeten/2012-2