„Wir könnten allein aus dem Club eine Laser-Ranglistenregatta füllen“

Die Lasersegelei erfährt im SCC und umzu immer größerer Beliebtheit. Die längst zur Tradition gewordene Laser-Clubmeisterschaft verzeichnete im Jahr 2022 ganze 15 Teilnehmer. „Wenn nun die Boote den neuen ILCA-Standards entsprechen würden, könnten wir allein aus dem Club eine Ranglistenregatta füllen“ schertzte Ede im Vorfeld.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung konnte der neu erworbene Laser von Martina in einer fröhlichen Runde getauft werden. Nach einem belebenden Becher Sekt ging es auch sogleich aufs Wasser.

Viele aufgeregte Greenhorns aber auch Routiniers fieberten schon spürbar auf das Rennen hin.

Wettfahrtleiter Jüffi konnte mit Unterstützung von Annhild vier kurze Rennen a zwei Runden segeln lassen. So konnte ein Resultat als Streicher gewertet werden (Platzierungen in Klammern). Die Rennen wurden dominiert von den Laser-Routiniers, welche sich an der Spitze harte Kämpfe um jede Platzierung lieferten. Aber auch im Mittelfeld und in der Greenhorn-Sparte wurde mit viel Spaß miteinander gerungen. Der ein- oder andere Übrschlag sorgte nebenbei für ordentlich Streuung in den Resultaten. Und für Erheiterung bei den vorbeizeihenden Kontrahenten.Am Abend wurde ein für alle Anwesenden bestelltes Schnitzelbuffett genossen. Tom Pilgrim durfte die Glocke als Preis für den Laser-Clubmeister zur ausgesprochenen Begeisterung von Gertrude weider mitnehmen.

Hafenregatta 2022

Die Hafenregatta der drei Westufervereine SCC SVOH und SOSC war in deisem Jahr ausgesprochen gut besucht. Der See lud mit Kaiserwetter zu einem tollen Samstagnachmittag ein.

Pünktlich (!) um 14:00 Uhr ließen die Wettfahrtleiter des SVOH das Startsignal von Bord der Startboot-Seezunge ertönen.

Etwa 25 Boote kämpften um den Titel des Schnellsten am Westufer. Die Rennzeiten wurden nach dem Yardstickprinzip verrechnet. Das Ergbnis nach zwei Wettfahrten:

Sieger der Hafenregatta 2022 wurde Reinhard Noack mit seinem Laser.

Gewinner der Dicken Olga 2022 für das schnellste „Dickschiff“ wurde Erwin Hartke mit seiner HD750. Der SVOH hat als „Punktpreise“ sehr schön dekorierte Flaschen mit Prickelwasser gestaltet.

Bericht IDM P-Boote 2022 und Höppner-Preis

Die letzte Juliwoche war eine sehr intensive Segelzeit für die P-Boote, die S-Kreuzer und die Helfer aus der Hafengemeinschaft.

Die P-Boot Vorregatta am Dienstag und Mittwoch konnte noch bei mittleren Winden relativ genau nach Zeitplan gesegelt werden. Gleich am ersten Wettfahrttag kam direkt der NDR mit aufs Wasser, um von dem Event zu berichten.

Am Mittwochabend wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung die P-Boot Meister von 2021, Uwe Lätsch / Marc Romberg als Sieger der Vorregatta geehrt. Ergebnisse_P_Vorregatta Die Gäste der Eröffnungsfeier wurden u.a. vom Dammer Bürgermeistervertreter Bernhard Decker, DSV-Vizepräsidentin Katrin Adloff und 16er-Präsident Sven Düsener begrüßt. Letzterer gab spontan äußerst kurzweilige Jollenkreuzer-Annekdoten u.a. aus seiner langen Zeit im SCC zum Besten.

Donnerstag starteten IDM und Höppner-Preis zunächst mit „Warten auf Wind“. Nach ein paar Stunden in der Sonne konnten dann glücklicherweise die ersten Wettfahrten durchgeführt werden. Abends warteten eine üppige Tombola und ein tolles selbstgemachtes Grillbuffett auf Sportler und Helfer. Viele Damen des SCC bereiteten Salate und Beilagen vor, an den Grills standen Grillmeister von SVOH und SCC.

Am Freitag hat die Wettfahrtleitung den Start schon zu 10 Uhr angesetzt. Tatsächlich reichte der Wind aus um direkt die geplanten 3 Rennen durchzuführen. Somit lag die Veranstaltung Nachmittags schon weit vor Zeitplan. Die Happy-Hour, zu der der SCD eingeladen hat, wurde vor den angekündigkten P-Boot Flashmob vorgezogen.

Zum Flashmob trafen sich die Jollenkreuzer an einem Motorboot und fuhren auf ein Signal allesamt vormwinds raus auf den See. Wir sind gespannt auf die Fotos und Videos die dabei entstanden sind. Abends, nach Tombola und Schnitzelbuffett, fand die Versammlung der Klassenvereinigung der P-Boote statt.

Am Samstagmorgen zeigte sich der Dümmer zunächst von seiner sommerlich spiegelglatten Seite. Nach einigen Stunden setzten sich die zunehmenden Windstriche dann komplett durch und boten ausreichend Wind für die verbliebene sechste Wettfahrt, gestartet erst um 15 Uhr.

Erst in der letzten Wettfahrt entschied sich der Sieg der Deutschen Meisterschaft. Jan Hustert / Morten Häger (SCD/SCL) erlaubten sich im Vergleich zu den Viezemeistern Uwe Lätsch / Marc Romberg (YStM/PYC) einen Ausreißer weniger ins Mittelfeld. Als sehr gute Dritte schloss das Team Tim Kirchhoff / Kai Wolfram (SVH/SCC) ab. Wanderpreise wurden verliehen an die jüngste Crew, die beste Frau, die „letzten Helden“, den „chaotisch gleitenden Mittelpreis“, Sieger der Classic-Wertung und das beste B-Boot. Ergebnisse_IDM_P_2022

In der Klasse der 16er Jollenkreuzer gewannen Sven Düsener / Katrin Adloff (PSV/SCS) punktgleich vor Jens Hucke / Stephanie Mroß (ASG) und Wilhelm Beckmann / Günther Beckmann (SVOH).

Ergebnisse_S_Höppner

Im Anschluss an die Siegerehrung wurde Uli Stich in den SCC-Festhallen zum Ehrenpräsidenten der Klassenvereinigung der P-Boote ernannt!

Die in allen Belangen sehr gelungene Veranstaltung wird vielen Anwesenden in sehr guter Erinnerung bleiben. Für die Durchführung im SCC und in der Hafengemeinschaft regnete es von allen Seiten Lob und Anerkennung für diese Segelwoche.

P-Boote, macht mit beim FLASHMOB!

Die Klassenvereinigung der P-Boote, der SCC und der SCD  laden im Rahmen der IDM 2022 ein zum P-Boot Flashmob.
Der Anlass ist das diesjährige 50-jährige Bestehen der Klassenvereinigung.
Dazu sind alle (ja, wirklich alle!) P-Boote am Dümmer aufgerufen, sich am

FREITAG, DEM 29.07.2022 UM CA. 15:00 UHR AUF DER SEEMITTE

am offenen Jollenkreuzer „Clara Holz“ (gekennzeichnet mit großem SCC-Stander am Heck) zu versammeln.
Nach Ende der letzten Tageswettfahrt der IDM gesellen sich die Regattateilnehmer hinzu. Auf ein Signal der Wettfahrtleitung wollen wir uns dann gemeinsam im engen Pulk in eine Richtung in Bewegung setzen (wahrscheinlich vor dem Wind, mit Spinnaker, falls möglich).
Der Flashmob wird von einer Fotodrohne und Fotografinnen auf Motorbooten begleitet. Es soll ein eindrucksvolles Video, bzw. Fotos entstehen. Je dichter beieinander gesegelt wird, desto spektakulärer das Bild!
Die genaue Choreografie ist wetterabhängig und wird daher spätestens am Donnerstagabend im SCC bekannt gegeben – kommt gerne vorbei. Online folgen Infos unter www.p-boot.de
Im Anschluss an den Flashmob, am Freitag Spätnachmittag, sind alle Teilnehmer (auch Höppner-Preis) zu gekühlten Getränken in den SCD eingeladen!
Auf eine rege Teilnahme freuen sich
Die Klassenvereinigung der P-Boote e.V.
Der Segler-Club Clarholz e.V.
Der Segler-Club Dümmer e.V.

Ankündigung Hafenregatta

Die diesjährige Hafenregatta am 20.08.2022 organisiert der SVOH. 
Treff ist um 14:00 Uhr im Hafen. Weitere Infos in der Einladung.

An demselben Wochenende findet auch das SVOH Beginners-Weekend für Kinder und Jugendliche statt. Dazu folgen Infos vom SVOH-Jugendwart Daniel Reul und vom komm. SCC-Jugendwart Ingo Ermlich.

Beleuchtete Stromsäulen auf dem SCC-Steg

Elektriker Roman und Hafenwart Bernard haben ganze Arbeit geleistet: Auf dem Hauptsteg des SCC sind neue -jetzt beleuchtete- Stromsäulen installiert worden.

Es gibt nun mehr Steckdosen für die Segler und eine stimmungsvolle Beleuchtung, die nebenbei auch für Trittsicherheit in der Dämmerung sorgt.

Die Beleuchtung wurde mit sehr stromsparenden LED-Leuchtmitteln realisiert.

Die gebrauchten Säulen selber hatten ein erstes Leben in einer Marina an der Ostsee. Der SCC konnte sie kostenfrei übernehmen. Ein tolles, ressourcenschonendes Projekt! Vielen Dank an alle beteiligten!

Delfine unter der Europe: Sophie erfolgreich auf Weltmeisterschaft

Unsere Europe-Pilotin Sophie Menke war erneut sehr erfolgreich im internationalen Vergleich!
Die Weltmeisterschaft der Europes fand in dieser Saison vor dem bretonischen Douarnenez auf dem Atlantik statt. Dies liegt im äußesten Westen Frankreichs.

Von 58 qualifizierten Teilnehmern wurde Sophie 8. im Gesamtranking. Eine Wettfahrt hat sie sogar gewonnen!

„Von den Einheimischen hieß es zwar zuvor, dass normalerweise immer viel Wind sei und angenehme Temperaturen von um die 24°C.“ so Sophie.
Von den 5 Regattatagen konnte jedoch nur an 3 Tagen überhaupt gesegelt werden. Grund dafür war die Hitzewelle, die Mitteleuropa zu der Zeit zum Glühen brachte. Es gab also sehr viel „Warten auf Wind“-Zeit sowohl an Land als auch (deutlich anstrengender) auf dem Wasser. Die Rennen selbt waren dann ebenfalls von Schwachwind geprägt.
„Ein positiver Nebeneffekt des Wartens war allerdings, dass wir viele Delfine sehen konnten, die ganz dicht neben uns oder unter unseren Booten hergeschwommen sind“ berichtet Sophie.